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Risiko: Erhöht

Exklusiver Zugang zu OpenAI-Aktien? Vorsicht vor diesem Angebot!

Kategorie: Investmentbetrug · Veröffentlicht: 23.9.2026 · Zuletzt aktualisiert: 25.9.2026

Kurzfassung

Worum geht es? Aktueller Betrugsfall, gemeldet von Watchlist Internet. Details siehe verlinkte Quelle.
Wer ist betroffen? Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland.
Wie hoch ist das Risiko? Erhöht

Warum wird gewarnt?

Diese Warnung wurde aufgenommen, weil sie auf einer Meldung von Watchlist Internet beruht. Sie soll andere Nutzerinnen und Nutzer vor dieser Betrugsmasche schützen. Das eingestufte Risiko ist erhöht.

So funktioniert die Betrugsmasche

  • Du wirst aus heiterem Himmel per Telefon oder E-Mail kontaktiert – der Anrufer stellt sich zum Beispiel als 'Herr Steiner' vor und macht einen freundlichen Eindruck.
  • Dir wird der Kauf vorbörslicher OpenAI-Aktien zum Preis von 622 Euro pro Stück angeboten.
  • Zeigst Du Interesse, bekommst Du nach wenigen Tagen zwei E-Mails: Die erste enthält Factsheets, ein Unternehmensprofil zur OpenAI Group sowie Links zu einer echten Handelsplattform und einen Zeitungsartikel.
  • Die zweite Mail enthält einen Zeichnungsschein, in dem eine lange Liste persönlicher Daten, Bankdaten und Steuer-Identifikationsnummer abgefragt wird.
  • Du sollst den Kaufpreis innerhalb von fünf Bankarbeitstagen auf ein 'Sperrkonto' überweisen – die konkreten Kontodaten werden erst später mitgeteilt.
  • In späteren Schritten werden Ausweisdokumente und Wohnsitznachweise verlangt.

Woran erkennt man sie?

  • Du wirst ohne Anlass per Telefon oder E-Mail kontaktiert und bekommst ein exklusives Investment angeboten.
  • Dir werden vorbörsliche OpenAI-Aktien für 622 Euro pro Stück angeboten – solche Aktien gibt es für Privatpersonen nicht.
  • Die Website p-ep.com wirkt mit KI erstellt, das Impressum nennt zwar eine LLC in Florida, in der angegebenen Adresse in Zürich ist das Unternehmen aber nicht zu finden.
  • Die Domain wurde erst im Juni 2026 registriert, obwohl auf der Seite das Gründungsjahr 2015 genannt wird.
  • Im Impressum fehlen Firmenbuch- oder UID-Nummer sowie konkrete Ansprechpersonen.
  • Der Zeichnungsschein verlangt umfangreiche persönliche Daten, Kontoverbindungen, BIC/SWIFT-Code und Steuer-Identifikationsnummer – und nennt weder Vertragspartner noch Sperrkonto.
  • Im Zeichnungsschein wird ein verbraucherrechtliches Rücktrittsrecht eingeräumt und Gerichtsstand Frankfurt am Main angegeben – obwohl weder das angebliche Schweizer Unternehmen noch OpenAI in Deutschland sitzen.
  • Garantierte oder überdurchschnittliche Renditen

So schützt du dich

  • Reagiere nicht auf unaufgeforderte Investmentangebote – seriöse Anbieter kontaktieren Dich nicht ohne Anlass.
  • Prüfe das Impressum: fehlende Firmenbuchnummer, kein klarer Ansprechpartner und ein kürzlich registrierter Domain-Eintrag sind klare Warnzeichen.
  • Übermittle keine Ausweisdokumente, Wohnsitznachweise oder Steuer-Identifikationsnummern.
  • Sichere alle Beweise: speichere E-Mails, mach Screenshots von Website und Chatverläufen.
  • Wende Dich an Deine Verbraucherzentrale, wenn Du unsicher bist oder bereits Daten weitergegeben hast.
  • OpenAI bittet ausdrücklich darum, entsprechende Angebote zu melden – Du kannst Dich direkt an OpenAI wenden.

Was du auf keinen Fall tun solltest

  • Zahle kein Geld auf ein Dir unbekanntes Konto ein.
  • Fülle den Zeichnungsschein nicht aus und übermittle keine persönlichen Daten, Bankverbindungen oder Steuer-Identifikationsnummern.
  • Lass Dich nicht durch Factsheets, Zeitungsartikel oder angeblich 'echte' Links zur Handelsplattform in Sicherheit wiegen.
  • Sende keine Ausweiskopien oder Wohnsitznachweise.
  • Vertraue dem freundlichen Auftreten am Telefon nicht – das ist Teil der Masche.

Häufige Fragen

Muss ich zahlen, wenn ich den Zeichnungsschein unterschrieben habe?

Nein. Es gibt aktuell keine öffentlich zugänglichen OpenAI-Aktien – auch nicht in der Pre-IPO-Variante. OpenAI selbst warnt vor solchen Angeboten. Eine Zahlungspflicht besteht nicht.

Was passiert, wenn ich nicht reagiere?

Es passiert gar nichts, wenn Du nicht reagierst. Am besten ignorierst Du weitere Kontaktversuche und blockst die Absender.

Habe ich schon einen Schaden, wenn ich Daten weitergegeben habe?

Auch ohne finanziellen Schaden haben die Betrüger bereits einen umfangreichen Datensatz von Dir. Damit kann Identitätsdiebstahl betrieben werden. Sichere alle Beweise und melde den Vorfall.

Ist 'Prime Equity Partners' ein echtes Unternehmen?

Die LLC in Florida existiert zwar formal, die Anmeldung dort ist aber sehr einfach und kostet nur rund 160 US-Dollar. An der angegebenen Adresse in Zürich ist das Unternehmen nicht zu finden. Die Website wirkt überwiegend KI-generiert.

Was kann ich tun, wenn ich bereits gezahlt oder Daten übermittelt habe?

Wende Dich umgehend an Deine Bank, sichere alle Unterlagen als Beweis und melde den Vorfall bei der Polizei und Deiner Verbraucherzentrale. Auch OpenAI nimmt Meldungen zu solchen Angeboten entgegen.

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Verwandte Warnungen

Originalquelle

Weitere Informationen findest du in der Originalquelle.

Watchlist Internet ↗

Aktualisierungshistorie

  • 25.9.2026Beschreibung aktualisiert
  • 23.9.2026Warnung aus offizieller Quelle aufgenommen