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Risiko: Erhöht

Fake-Anzeigen mit Prominenten

Kategorie: Investmentbetrug · Veröffentlicht: 6.7.2026 · Zuletzt aktualisiert: 23.7.2026

Kurzfassung

Worum geht es? Gefälschte Nachrichtenartikel und Social-Media-Anzeigen werben mit angeblichen Aussagen Prominenter für Krypto- oder Investmentplattformen. Die Zitate sind erfunden und führen zu Betrugsplattformen.
Wer ist betroffen? Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland.
Wie hoch ist das Risiko? Erhöht

Warum wird gewarnt?

Diese Warnung wurde aufgenommen, weil sie auf einer Meldung von BaFin – Verbraucherwarnungen beruht. Sie soll andere Nutzerinnen und Nutzer vor dieser Betrugsmasche schützen. Das eingestufte Risiko ist erhöht.

So funktioniert die Betrugsmasche

  • Verbraucher sehen in sozialen Netzwerken oder auf Webseiten eine Werbeanzeige, die mit dem Bild einer bekannten Person für eine vermeintlich lukrative Geldanlage oder kostenlose Aktien wirbt
  • Ein Klick auf die Anzeige führt auf eine Landingpage oder direkt zu einem Chat-Kontakt
  • Unbekannte Personen nehmen Kontakt per WhatsApp oder Telegram auf und treten als angebliche Berater oder Vermittler auf
  • Es werden hohe Gewinne, schnelle Renditen oder Gratis-Aktien versprochen, um Vertrauen aufzubauen
  • Die Täter versuchen schrittweise, persönliche Daten und schließlich Zahlungen für angebliche Investments oder 'Freischaltungen' zu erhalten
  • Bei erfolgter Zahlung folgen häufig Nachforderungen oder der Kontakt bricht ab – das Geld ist in der Regel verloren

Woran erkennt man sie?

  • Werbeanzeigen in sozialen Medien, in denen Bilder von Prominenten ohne deren Zustimmung für Geldanlagen werben
  • Versprechen von 'kostenlosen Aktien' oder ungewöhnlich hohen Renditen
  • Kontaktaufnahme oder Weiterleitung auf Messenger-Dienste wie WhatsApp oder Telegram statt über offizielle, geprüfte Kanäle
  • Anbieter sind nicht als Finanz- oder Wertpapierdienstleister bei der BaFin registriert oder zugelassen
  • Druckaufbau, schnelle Entscheidungen oder Hinweise auf angeblich begrenzte Plätze
  • Aufforderung, persönliche Daten, Ausweiskopien oder Bankinformationen über Messenger preiszugeben
  • Angebliche Promi-Empfehlung für Geldanlage
  • Nachgebautes Nachrichtenportal

So schützt du dich

  • Werbeanzeigen mit Prominenten, die für Investments werben, grundsätzlich skeptisch prüfen – Promi-Bilder werden oft ohne Wissen der Person missbraucht
  • Vor einer Anlage in der BaFin-Unternehmensdatenbank prüfen, ob der Anbieter über eine Erlaubnis verfügt
  • Keine persönlichen Daten, Ausweiskopien oder Bankinformationen über Messenger-Dienste weitergeben
  • Belehrte Screenshots der Anzeigen und des Chat-Verlaufs sichern und die Verbraucherzentrale sowie im Schadensfall die Polizei informieren
  • Bereits getätigte Zahlungen sofort der eigenen Bank melden und prüfen lassen, ob eine Rückbuchung möglich ist

Was du auf keinen Fall tun solltest

  • Nicht auf dubiose Werbeanzeigen mit Promi-Bildern klicken und nicht auf den Kontakt in Messenger-Diensten antworten
  • Keine Gelder an unbekannte Anbieter überweisen – auch nicht kleinere Beträge für angebliche Freischaltungen oder Gebühren
  • Keine Ausweisdokumente, Kontoinformationen oder Zugangsdaten über WhatsApp, Telegram oder ähnliche Dienste senden

Häufige Fragen

Bekomme ich wirklich kostenlose Aktien, wie in der Anzeige versprochen?

In der Regel nein. Das Versprechen dient nur als Köder. Sobald Sie persönliche Daten preisgeben oder eine 'Gebühr' zahlen sollen, handelt es sich um ein typisches Lockangebot.

Was soll ich tun, wenn ich bereits Geld überwiesen habe?

Wenden Sie sich sofort an Ihre Bank und schildern Sie den Fall, um mögliche Rückbuchungen zu prüfen. Erstatten Sie zudem Anzeige bei der Polizei und kontaktieren Sie Ihre Verbraucherzentrale.

Woher haben die Betrüger meine Telefonnummer oder meine Daten?

Datenlecks, öffentlich zugängliche Profile in sozialen Netzwerken oder gekaufte Adresslisten sind häufige Quellen. Eine konkrete Zuordnung ist für Betroffene meist nicht möglich.

Ist der Anbieter seriös, nur weil eine bekannte Person für ihn wirbt?

Nein. Bilder Prominenter werden regelmäßig ohne deren Einwilligung in betrügerischen Anzeigen verwendet. Das Auftreten einer prominenten Person ist kein Nachweis für Seriosität.

An wen kann ich mich bei Verdacht wenden?

Für eine erste Einschätzung an Ihre örtliche Verbraucherzentrale. Bei bereits erlittenem finanziellem Schaden zusätzlich an die Polizei. Allgemeine Informationen bietet auch die BaFin.

Betroffene Daten

Kommentare

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Originalquelle

Weitere Informationen findest du in der Originalquelle.

BaFin – Verbraucherwarnungen ↗

Aktualisierungshistorie

  • 23.7.2026Beschreibung aktualisiert, Merkmale ergänzt