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Risiko: Erhöht

Vermeintliche Zollgebühren der Post sind fake!

Kategorie: Paketbetrug · Veröffentlicht: 31.7.2026 · Zuletzt aktualisiert: 31.7.2026

Kurzfassung

Worum geht es? Betrüger verschicken massenhaft gefälschte E-Mails im Namen der Österreichischen Post und behaupten, für ein Paket sei eine geringe Zollgebühr von 1,99 Euro offen. Über einen Link sollen Empfänger:innen auf einer täuschend echten Fake-Seite ihre Bank- oder Kreditkartendaten eingeben. Wer seine Daten dort eingibt, muss damit rechnen, dass Kriminelle Geld vom Konto oder der Kreditkarte abbuchen.
Wer ist betroffen? Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland.
Wie hoch ist das Risiko? Erhöht

Warum wird gewarnt?

Diese Warnung wurde aufgenommen, weil sie auf einer Meldung von Watchlist Internet beruht. Sie soll andere Nutzerinnen und Nutzer vor dieser Betrugsmasche schützen. Das eingestufte Risiko ist erhöht.

So funktioniert die Betrugsmasche

  • Kriminelle verschicken massenhaft E-Mails, die scheinbar von der Österreichischen Post stammen.
  • In der Mail wird behauptet, eine Sendung werde im Verteilzentrum zurückgehalten, weil eine kleine Zollgebühr offen sei.
  • Die Empfänger:innen werden per Link auf eine gefälschte Website geleitet, die der echten Post-Seite zum Verwechseln ähnlich sieht.
  • Dort werden Kreditkarten- oder Bankdaten (zum Beispiel IBAN/BIC) abgefragt.
  • Die eingegebenen Zahlungsdaten werden von den Kriminellen für unberechtigte Abbuchungen vom Konto oder der Kreditkarte missbraucht.
  • Die Täter setzen auf Spoofing, also eine gefälschte Absenderadresse – die meisten Betroffenen erwarten gerade ein Paket, was die Nachricht zufällig glaubwürdig wirken lässt.

Woran erkennt man sie?

  • Die Absenderadresse der E-Mail endet nicht auf @post.at (Spoofing macht die angezeigte Absenderadresse ohnehin leicht fälschbar).
  • Logo oder Layout der E-Mail weichen vom gewohnten Design echter Post-Nachrichten ab.
  • Sie werden aufgefordert, über einen Link Bank- oder Kreditkartendaten einzugeben – die Österreichische Post verlangt so etwas nie per E-Mail.
  • Die Nachricht passt nicht zu Ihrer Situation, etwa weil Sie gar kein Paket der Post erwarten.
  • Es wird mit einer knappen Zahlungsfrist Druck aufgebaut (im Beispiel: Dienstag, 28. Juli 2026).
  • Der geforderte Betrag ist bewusst sehr gering (1,99 Euro), damit die Hemmschwelle zum Klicken niedrig ist.
  • Angebliche Zoll-/Zustellgebühr über einen Link
  • Aufforderung, eine App oder Datei zu installieren

So schützt du dich

  • Klicken Sie nicht auf den Link in der E-Mail und geben Sie keine Zahlungsdaten ein.
  • Prüfen Sie die echte Absenderadresse: E-Mails der Österreichischen Post enden auf @post.at.
  • Wenn Sie nur den Link geöffnet haben, besteht in der Regel kein Handlungsbedarf – ändern Sie aber vorsichtshalber Passwörter, falls Sie weitere Zugangsdaten eingegeben haben.
  • Haben Sie Bank- oder Kreditkartendaten eingegeben, kontaktieren Sie sofort Ihre Bank und lassen Sie die Karte sperren.
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei und wenden Sie sich für eine Beratung im Einzelfall an Ihre Verbraucherzentrale.

Was du auf keinen Fall tun solltest

  • Nicht den geforderten Betrag von 1,99 Euro oder einen anderen Betrag über den Link bezahlen.
  • Keine Bank-, Kreditkarten- oder sonstigen persönlichen Daten auf der verlinkten Seite eingeben.
  • Sich nicht durch die kurze Zahlungsfrist unter Druck setzen lassen.
  • Sich nicht allein auf die angezeigte Absenderadresse verlassen – sie kann technisch einfach gefälscht werden.

Häufige Fragen

Muss ich die geforderte Zollgebühr von 1,99 Euro bezahlen?

Nein. Die Österreichische Post fordert niemals per E-Mail zur Eingabe von Bankdaten auf, damit ein reguläres Paket zugestellt werden kann. Die Forderung ist Teil der Betrugsmasche – unberechtigte Forderungen sollten Sie grundsätzlich nicht einfach bezahlen.

Woher wissen die Betrüger, dass ich ein Paket erwarte?

In der Regel wissen die Kriminellen das nicht. Die Mails werden massenhaft und ungezielt verschickt. Weil täglich sehr viele Menschen Pakete bekommen, trifft die Nachricht rein zufällig oft ins Schwarze.

Ich habe nur auf den Link geklickt, aber nichts eingegeben – was nun?

In der Regel besteht kein Handlungsbedarf. Ändern Sie aber vorsichtshalber Passwörter, falls Sie doch weitere Zugangsdaten eingegeben haben sollten.

Ich habe meine Kreditkartendaten eingegeben – was muss ich sofort tun?

Kontaktieren Sie umgehend Ihre Bank beziehungsweise Ihr Kreditkarteninstitut und lassen Sie die Karte sperren, damit kein weiterer Schaden entsteht. Erstatten Sie außerdem Anzeige bei der Polizei.

Woran erkenne ich, ob eine Mail wirklich von der Österreichischen Post stammt?

Achten Sie darauf, dass die Absenderadresse auf @post.at endet, prüfen Sie Logo und Layout genau, und bedenken Sie: Die echte Post fordert Sie nie per E-Mail zur Eingabe von Bank- oder Kreditkartendaten auf.

Betroffene Daten

Betrugsart

Kommentare

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Verwandte Warnungen

Originalquelle

Weitere Informationen findest du in der Originalquelle.

Watchlist Internet ↗

Aktualisierungshistorie

  • 31.7.2026Warnung aus offizieller Quelle aufgenommen