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Risiko: Erhöht

Gefälschter FinanzOnline-Mail: 3.612 Euro Steuererstattung versprochen

Kategorie: Verbraucherwarnungen · Veröffentlicht: 24.9.2026 · Zuletzt aktualisiert: 25.9.2026

Kurzfassung

Worum geht es? Aktueller Betrugsfall, gemeldet von Watchlist Internet. Details siehe verlinkte Quelle.
Wer ist betroffen? Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland.
Wie hoch ist das Risiko? Erhöht

Warum wird gewarnt?

Diese Warnung wurde aufgenommen, weil sie auf einer Meldung von Watchlist Internet beruht. Sie soll andere Nutzerinnen und Nutzer vor dieser Betrugsmasche schützen. Das eingestufte Risiko ist erhöht.

So funktioniert die Betrugsmasche

  • Du bekommst eine E-Mail, die so aussieht, als käme sie von FinanzOnline, mit dem Betreff einer Steuererstattung für 2025.
  • In der Mail steht, dass 3.612 Euro zur Auszahlung freigegeben wurden.
  • Du wirst aufgefordert, auf einen Button wie 'Bankkonto jetzt verbinden' zu klicken, um die Überweisung zu erhalten.
  • Der Button führt auf eine gefälschte Website, die der echten FinanzOnline-Seite nachempfunden ist.
  • Auf dieser Seite wirst du nach persönlichen Daten, Bankdaten oder Online-Banking-Zugangsdaten gefragt.
  • Gibst du diese Daten ein, landen sie direkt bei den Kriminellen und können für weiteren Betrug missbraucht werden.

Woran erkennt man sie?

  • Du erhältst unerwartet eine E-Mail mit einer hohen Steuererstattung (3.612 Euro), ohne einen Antrag gestellt zu haben.
  • Der angezeigte Absender lautet 'FinanzOnline', die dahinterliegende E-Mail-Adresse passt aber nicht dazu.
  • Du sollst dein Bankkonto erst noch mit FinanzOnline 'verbinden' oder 'verifizieren', bevor Geld ausgezahlt wird.
  • Der Link führt nicht auf die echte Seite finanzonline.bmf.gv.at, sondern auf eine ähnlich aussehende Fake-Domain.
  • Es wird Zeitdruck erzeugt: Die Auszahlung soll innerhalb von 1 bis 3 Werktagen erfolgen.
  • Im Text werden persönliche Daten oder Online-Banking-Zugangsdaten abgefragt, obwohl FinanzOnline diese laut eigener Aussage gar nicht speichert.
  • Gewinn ohne Teilnahme oder „Gratis“-Angebot mit Datenabfrage
  • Vorauszahlung für „Gebühren/Steuern“ gefordert

So schützt du dich

  • Klicke nicht auf Links in unerwarteten E-Mails, auch wenn sie auf den ersten Blick seriös wirken.
  • Rufe FinanzOnline im Browser selbst auf (finanzonline.bmf.gv.at) und prüfe, ob dort tatsächlich eine Nachricht oder offene Posten vorhanden sind.
  • Halte den Link am Smartphone gedrückt oder fahre mit der Maus darüber, um die echte Zieladresse zu sehen, bevor du klickst.
  • Wende dich im Zweifel direkt an dein Finanzamt oder die Verbraucherzentrale und frage nach.
  • Falls du Daten eingegeben hast: Informiere umgehend deine Bank, lasse Karten und Zugänge sperren und erstatte Anzeige bei der Polizei.

Was du auf keinen Fall tun solltest

  • Klicke nicht unbedacht auf den Button 'Bankkonto verbinden' oder ähnliche Links in der E-Mail.
  • Gib auf der verlinkten Seite keine persönlichen Daten, Bankdaten oder Online-Banking-Zugangsdaten ein.
  • Antworte nicht auf die Mail und öffne keine Anhänge.
  • Überweise kein Geld, um eine angebliche Auszahlung freizugeben – Auszahlungen funktionieren ohne dein Zutun.
  • Ignoriere verdächtige Mails nicht, wenn du bereits Daten eingegeben hast – informiere Bank und Polizei.

Häufige Fragen

Muss ich die Erstattung von 3.612 Euro irgendwie 'freischalten'?

Nein. Eine echte Steuererstattung wird dir automatisch auf dein bekanntes Konto überwiesen. Du musst dafür kein Bankkonto neu verbinden oder Daten erneut eingeben.

Woher wissen die Betrüger:innen, dass ich auf eine Erstattung warte?

Das wissen sie in der Regel nicht konkret. Sie nutzen einfach aus, dass viele Menschen aktuell auf ihren Steuerausgleich warten, und hoffen, dass jemand unaufmerksam klickt.

Was passiert, wenn ich den Link geöffnet, aber keine Daten eingegeben habe?

Dann besteht meist kein direkter Schaden. Lösche die Mail und achte in den nächsten Tagen auf ungewöhnliche Nachrichten oder Kontobewegungen.

Was soll ich tun, wenn ich bereits Daten eingegeben habe?

Informiere sofort deine Bank, lasse Karten und Online-Banking-Zugang sperren und erstatte Anzeige bei der Polizei. Wende dich zusätzlich an die Verbraucherzentrale.

Wie erkenne ich, ob eine FinanzOnline-Mail echt ist?

Echte Mails verweisen auf die Adresse finanzonline.bmf.gv.at. Im Zweifel öffne FinanzOnline manuell im Browser und schau nach, ob dort etwas offen ist. Bei Unsicherheit frag beim Finanzamt nach.

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Originalquelle

Weitere Informationen findest du in der Originalquelle.

Watchlist Internet ↗

Aktualisierungshistorie

  • 25.9.2026Beschreibung aktualisiert
  • 24.9.2026Warnung aus offizieller Quelle aufgenommen