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Risiko: Erhöht

Die Testphase für Amazon-Prime endet in 72 Stunden? Vorsicht, Phishing-Falle!

Kategorie: Phishing · Veröffentlicht: 21.10.2026 · Zuletzt aktualisiert: 21.10.2026

Betrüger nutzen den Namen der genannten Marke bzw. des Instituts. Die Marke bzw. das Institut selbst ist nicht Urheber dieser Betrugsversuche.

Kurzfassung

Worum geht es? Kriminelle versenden E-Mails, die angeblich das Ende einer Amazon-Prime-Testphase binnen 72 Stunden und eine automatische Umwandlung in ein Zwei-Jahres-Abo ankündigen. Ein solches Amazon-Prime-Abo gibt es nicht: Über den vermeintlichen Kündigungsbutton werden deine persönlichen Daten und Kreditkartendaten an die Betrüger übermittelt.
Wer ist betroffen? Nutzerinnen und Nutzer von Amazon.
Wie hoch ist das Risiko? Erhöht

Warum wird gewarnt?

Diese Warnung wurde aufgenommen, weil sie auf einer Meldung von Watchlist Internet beruht. Sie soll andere Nutzerinnen und Nutzer vor dieser Betrugsmasche schützen. Das eingestufte Risiko ist erhöht.

So funktioniert die Betrugsmasche

  • Du erhältst eine E-Mail mit dem Betreff „Erinnerung: Ende Ihrer Testphase in 72 Stunden“ und einer offiziell wirkenden Prime-Grafik.
  • Die Nachricht behauptet, dein Testabo ende bald und würde automatisch in ein Zwei-Jahres-Abo umgewandelt.
  • Über den Button „Meine Mitgliedschaft kündigen“ gelangst du auf eine gefälschte Seite und wirst dort zur Kündigung aufgefordert.
  • Die Kriminellen verlangen persönliche Angaben wie Vor- und Nachname, Geburtsdatum und Telefonnummer.
  • Anschließend sollst du deine Kreditkartennummer, das Ablaufdatum und den CVV eingeben. Mit dem letzten Klick werden die Daten an die Betrüger übermittelt.
  • Danach erscheint eine scheinbare Zusammenfassung und die Ankündigung einer Bestätigungs-Mail, obwohl keine echte Kündigung stattgefunden hat.

Woran erkennt man sie?

  • Der Absendername lautet zwar „Prime“ oder „Prime Video“, die konkrete Absenderadresse hat aber nichts mit Amazon zu tun.
  • Die Phishing-Seite nutzt die Domain „www-prime-video-eu.cc“, die ebenfalls nicht zu Amazon gehört.
  • Die Frist von 72 Stunden soll dich schnell zum Handeln drängen.
  • Behauptet wird, Amazon Prime habe ein Zwei-Jahres-Abo mit 112,50 € alle sechs Monate beziehungsweise insgesamt 450 Euro. Das stimmt nicht mit dem realen Angebot überein.
  • Für eine angebliche Kündigung werden Name, Geburtsdatum, Telefonnummer sowie Kartennummer, Ablaufdatum und CVV verlangt.
  • Die gefälschte Seite vermischt deutsche und französische Sprache.
  • Die E-Mails werden auch Menschen geschickt, die überhaupt keinen Prime-Account besitzen.
  • Unpersönliche Anrede und Zeitdruck

So schützt du dich

  • Wenn du persönliche Daten oder Kreditkartendaten eingegeben hast, kontaktiere sofort deinen Kreditkartenanbieter und schildere die Situation.
  • Bitte lasse deine Karte durch den Anbieter sperren, falls dies für die Abwehr des Betrugs erforderlich ist.
  • Behalte deine Kartenabrechnung genau im Auge und melde ungewöhnliche Buchungen umgehend dem Kartenanbieter.
  • Sichere die E-Mail, die Absenderadresse, das Linkziel und den Ablauf als Beweise, bevor du die Nachricht löschst.
  • Öffne die E-Mail nicht und nutze keine Links daraus. Prüfe deinen Account gegebenenfalls über eine bereits bekannte offizielle Amazon-Adresse oder App.
  • Sei besonders wachsam vor späteren Betrugsversuchen: Die übermittelten persönlichen Daten können dafür erneut missbraucht werden.

Was du auf keinen Fall tun solltest

  • Klicke nicht auf die Kündigungs- oder Konto-Buttons in der E-Mail.
  • Gib auf der Phishing-Seite keine persönlichen Daten und keine Kreditkartendaten ein.
  • Verlasse dich nicht auf die angekündigte Bestätigungs-Mail. Sie kann ebenfalls von den Kriminellen stammen.
  • Warte nicht ab, wenn du bereits Daten eingegeben hast. Kontaktiere sofort deinen Kreditkartenanbieter.
  • Zahle keine angeforderte Gebühr, nur weil die E-Mail oder die gefälschte Seite dazu auffordert.

Häufige Fragen

Muss ich die 112,50 € bezahlen?

Nein. Die behauptete Amazon-Prime-Testphase und das Zwei-Jahres-Abo sind frei erfunden. Das eigentliche Ziel ist, deine Kreditkartendaten abzugreifen.

Was passiert, wenn ich nicht reagiere?

Durch das bloße Erhalten und Ignorieren der Phishing-Mail entsteht kein echtes Amazon-Prime-Abo.

Woher kennen die Betrüger meinen Namen und meine Adresse?

Die Kriminellen verschicken die E-Mails auch ohne Prime-Account. Laut Quelle haben sie wahrscheinlich ein Adressdaten-Paket gekauft. Die Angaben könnten aus älteren Betrugsmaschen stammen; die Warnung nennt dafür keinen aktuellen Datenleck.

Wie erkenne ich die Phishing-Mail?

Achte besonders auf die fremde Absenderadresse, die Domain „www-prime-video-eu.cc“, die 72-Stunden-Frist, das falsche Zwei-Jahres-Abo und die verlangte Eingabe von Kreditkartendaten.

Was muss ich nach der Dateneingabe tun?

Kontaktiere sofort deinen Kreditkartenanbieter. Eine Kartensperre ist sehr wahrscheinlich nötig. Beobachte außerdem deine Abrechnung und melde jede ungewöhnliche Buchung.

Betroffene Daten

Marken
Betrugsart

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Verwandte Warnungen

Originalquelle

Weitere Informationen findest du in der Originalquelle.

Watchlist Internet ↗

Aktualisierungshistorie

  • 21.10.2026Warnung aus offizieller Quelle aufgenommen