#10TageGegenPhishing: Niemals klicken! Immer selbst einloggen!
Kurzfassung
Warum wird gewarnt?
Diese Warnung wurde aufgenommen, weil sie auf einer Meldung von Watchlist Internet beruht. Sie soll andere Nutzerinnen und Nutzer vor dieser Betrugsmasche schützen. Das eingestufte Risiko ist erhöht.
So funktioniert die Betrugsmasche
- Kriminelle versenden wahllos Nachrichten (z. B. SMS) an viele Empfänger:innen.
- Die Nachrichten nutzen negative Reize (z. B. drohende Kontosperre, ablaufende Registrierung) oder positive Reize (z. B. angebliche Rückzahlung), um Druck oder Neugier zu erzeugen.
- Die Nachricht enthält einen Link, der auf eine gefälschte Webseite führt, die der echten Seite täuschend ähnlich sieht.
- Auf der gefälschten Seite werden Opfer zur Eingabe persönlicher Daten und Login-Daten aufgefordert.
- Mit den erbeuteten Login-Daten verschaffen sich die Täter:innen Zugriff auf die Konten ihrer Opfer.
- Die gestohlenen Daten werden für weitere Betrugsmaschen genutzt – etwa als angebliche Bankberater:innen, die verlorenes Geld zurückholen oder Kontoangriffe abwehren wollen.
Woran erkennt man sie?
- Nachricht (z. B. SMS) warnt vor dem Auslaufen der ID-Austria-Registrierung und enthält einen Link zur Datenüberprüfung
- Nachricht verspricht eine angebliche Rückzahlung der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) und fordert zur Bestätigung über einen Link auf
- Die Nachricht enthält einen Link, der auf eine gefälschte Seite führt, die der echten Webseite nachempfunden ist
- Auf der verlinkten Seite werden persönliche Daten oder Login-Daten abgefragt
- In der Nachricht ist eine Telefonnummer angegeben, die nicht von der offiziellen Seite des Anbieters stammt
- Unpersönliche Anrede und Zeitdruck
- Link auf eine externe Anmeldeseite
- Rechtschreib- oder Grammatikfehler, abweichende Absenderadresse
So schützt du dich
- Klicke niemals auf Links in Nachrichten, sondern logge dich immer direkt selbst auf der offiziellen Seite des jeweiligen Anbieters ein und prüfe dort dein Profil oder Postfach.
- Findet sich dort keine Warnung, kein Hinweis auf eine auslaufende Registrierung, ein nicht zugestelltes Paket oder eine Auszahlung, handelt es sich um Phishing.
- Rufe im Zweifel die Service-Hotline des Anbieters über die offizielle Webseite an – niemals über eine Nummer aus der verdächtigen Nachricht.
- Hast du bereits Daten eingegeben: ändere umgehend dein Passwort (sofern noch möglich), kontaktiere den Kundenservice deiner Bank bzw. deines Kreditkartenanbieters und schildere die Situation.
- Beobachte dein Konto in den nächsten Tagen genau und melde jede ungewöhnliche Bewegung sofort deiner Bank.
- Melde Phishing-Versuche über offizielle Meldeformulare (z. B. Watchlist Internet), um andere zu schützen.
Was du auf keinen Fall tun solltest
- Klicke nicht auf Links in unaufgefordert zugesandten Nachrichten – egal wie seriös sie wirken.
- Rufe niemals Telefonnummern an, die in der verdächtigen Nachricht selbst angegeben sind.
- Gib auf einer verlinkten Seite keine persönlichen Daten, Login-Daten oder Kreditkartendaten ein.
- Reagiere nicht auf angebliche Bankberater:innen, die sich nach einer Phishing-Eingabe melden, und überweise kein Geld.
- Ignoriere den Vorfall nicht, wenn du bereits Daten eingegeben hast – sondern handle sofort.
Häufige Fragen
Woher haben die Betrüger:innen meine Handynummer oder E-Mail-Adresse?
Das lässt sich in der Regel nicht genau nachvollziehen. Daten gelangen häufig über Datenlecks, illegale Datenhändler oder durch wahlloses Massenversenden an zufällig generierte Nummern in Umlauf.
Wie erkenne ich, ob die Nachricht echt ist?
Echte Anbieter fordern dich niemals per Link in einer SMS/E-Mail auf, sensible Daten einzugeben. Logge dich immer direkt über die offizielle Seite ein und prüfe, ob dort eine entsprechende Meldung vorliegt. Im Zweifel hilft ein Anruf bei der offiziellen Hotline.
Ich habe bereits auf den Link geklickt und Daten eingegeben – was muss ich tun?
Ändere sofort das Passwort des betroffenen Kontos, kontaktiere den Kundenservice deiner Bank oder deines Kreditkartenanbieters, schildere den Vorfall und beobachte dein Konto in den nächsten Tagen genau. Bei Bedarf kann eine Kontosperre sinnvoll sein.
Muss ich eine geforderte Zahlung leisten?
Nein. Unberechtigte Forderungen aus Phishing-Nachrichten solltest du niemals bezahlen. Wende dich stattdessen an deine Bank oder eine Verbraucherzentrale.
Wer kann mir helfen, wenn ich unsicher bin?
Wende dich an die offizielle Service-Hotline des betroffenen Anbieters (über die echte Webseite suchen, nicht aus der Nachricht) oder an eine Verbraucherzentrale. Bei bereits entstandenem Schaden kann auch eine Anzeige bei der Polizei sinnvoll sein.
Betroffene Daten
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Originalquelle
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Watchlist Internet ↗Aktualisierungshistorie
- 11.10.2026Beschreibung aktualisiert
- 10.10.2026Warnung aus offizieller Quelle aufgenommen