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Risiko: Erhöht

Warnung vor falschen Amazon- und PayPal-Anrufen

Kategorie: Banken · Veröffentlicht: 13.7.2026 · Zuletzt aktualisiert: 22.7.2026

Betrüger nutzen den Namen der genannten Marke bzw. des Instituts. Die Marke bzw. das Institut selbst ist nicht Urheber dieser Betrugsversuche.

Kurzfassung

Worum geht es? Aktuelle Warnung von Verbraucherzentrale – Phishing-Radar. Details siehe verlinkte Quelle.
Wer ist betroffen? Nutzerinnen und Nutzer von Amazon, PayPal.
Wie hoch ist das Risiko? Erhöht

Warum wird gewarnt?

Diese Warnung wurde aufgenommen, weil sie auf einer Meldung von Verbraucherzentrale – Phishing-Radar beruht. Sie soll andere Nutzerinnen und Nutzer vor dieser Betrugsmasche schützen. Das eingestufte Risiko ist erhöht.

So funktioniert die Betrugsmasche

  • Kriminelle rufen unangekündigt an und stellen sich als Amazon- oder PayPal-Mitarbeiter:innen vor.
  • Sie behaupten, auf dem Konto sei eine hohe Überweisung in Vorbereitung, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt.
  • Durch die Schocknachricht versetzen sie die Angerufenen in Panik und setzen sie unter Zeitdruck.
  • Sie fordern dazu auf, bestimmte Schritte am Telefon auszuführen – etwa Daten preiszugeben, eine TAN durchzugeben oder einen Link anzuklicken.
  • So versuchen sie, an Zugangsdaten zu Online-Konten zu gelangen oder Zahlungen auszulösen.

Woran erkennt man sie?

  • Unerwarteter Anruf von angeblichen Amazon- oder PayPal-Mitarbeiter:innen
  • Behauptung, es stehe eine hohe Überweisung unmittelbar bevor
  • Druck und Zeitnot, um schnelle Entscheidungen zu erzwingen
  • Am Telefon sollen persönliche Daten, Zugangsdaten oder TAN-Codes preisgegeben werden
  • Verweis auf einen Link oder eine Webseite, auf der die 'Überweisung' bestätigt oder gestoppt werden soll
  • Abfrage von TAN/PIN/Kartendaten
  • Link zu einer gefälschten Login-Seite
  • Dringlichkeit oder Drohung mit Kontosperrung

So schützt du dich

  • Rufen Sie bei Verdacht selbst bei Amazon oder PayPal über die offizielle Webseite oder die Ihnen bekannte Rufnummer an – nicht über eine im Anruf genannte Nummer.
  • Geben Sie am Telefon niemals Zugangsdaten, Passwörter, TAN-Codes oder andere sensible Daten preis.
  • Beenden Sie verdächtige Anrufe sofort und legen Sie auf.
  • Sichern Sie Beweise, indem Sie sich Datum, Uhrzeit und den angeblichen Namen der Anrufer:innen notieren.
  • Wenden Sie sich an Ihre örtliche Verbraucherzentrale oder im Schadensfall an die Polizei.

Was du auf keinen Fall tun solltest

  • Anrufe nicht einfach fortsetzen, auch wenn die Anrufer:innen sehr drängend oder bedrohlich wirken.
  • Keine Links in E-Mails oder SMS öffnen, die im Zusammenhang mit einem solchen Anruf genannt werden.
  • Keine Bestätigungen, Codes oder Überweisungen am Telefon freigeben, egal wie plausibel die Geschichte klingt.

Häufige Fragen

Muss ich auf den Anruf reagieren oder zurückrufen?

Nein. Wenn Sie nicht selbst bei dem Dienst angerufen haben, besteht kein Grund zu reagieren. Legen Sie auf und kontaktieren Sie Amazon oder PayPal bei Bedarf über die offizielle Webseite.

Was passiert, wenn ich gar nicht reagiere?

In der Regel passiert nichts. Es findet keine tatsächliche Überweisung statt, und ohne Ihre Mithilfe können Kriminelle nichts von Ihrem Konto veranlassen.

Woher haben die Anrufer:innen meine Nummer?

Das lässt sich meist nicht eindeutig sagen. Rufnummern können über Datenlecks, Adressdatenbanken oder durch einfaches Durchprobieren in Umlauf geraten.

Ich habe schon Daten am Telefon preisgegeben – was nun?

Ändern Sie umgehend die Passwörter Ihrer betroffenen Konten, prüfen Sie Kontobewegungen und informieren Sie Ihre Bank. Wenden Sie sich zusätzlich an die Polizei und an Ihre Verbraucherzentrale.

Woran erkenne ich einen echten Anruf von Amazon oder PayPal?

Seriöse Anrufe fordern niemals am Telefon zur Eingabe von Passwörtern, TAN-Codes oder zur Bestätigung von Überweisungen auf. Im Zweifel gilt: Selbst auflegen und über die offizielle Webseite des Anbieters zurückrufen.

Betroffene Daten

Betrugsart

Kommentare

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Verwandte Warnungen

Originalquelle

Weitere Informationen findest du in der Originalquelle.

Verbraucherzentrale – Phishing-Radar ↗

Aktualisierungshistorie

  • 22.7.2026Beschreibung aktualisiert
  • 13.7.2026Warnung aus offizieller Quelle aufgenommen