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Risiko: Erhöht

Raiffeisen Phishingmail fordert zur pushTAN-Aktivierung auf

Kategorie: Phishing · Veröffentlicht: 13.7.2026 · Zuletzt aktualisiert: 22.7.2026

Kurzfassung

Worum geht es? Aktueller Betrugsfall, gemeldet von Watchlist Internet. Details siehe verlinkte Quelle.
Wer ist betroffen? Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland.
Wie hoch ist das Risiko? Erhöht

Warum wird gewarnt?

Diese Warnung wurde aufgenommen, weil sie auf einer Meldung von Watchlist Internet beruht. Sie soll andere Nutzerinnen und Nutzer vor dieser Betrugsmasche schützen. Das eingestufte Risiko ist erhöht.

So funktioniert die Betrugsmasche

  • Du erhältst eine E-Mail, die aussieht, als käme sie von der Raiffeisen Bank.
  • In der Mail steht, ein neues Zahlungskontrollsystem sei eingeführt worden, um betrügerische Aktivitäten zu stoppen.
  • Du wirst aufgefordert, Deinen pushTAN-Dienst über einen Link zu aktivieren.
  • Der Link führt auf eine gefälschte Website, die der echten Raiffeisen-Seite täuschend ähnlich sieht.
  • Auf dieser Seite wirst Du aufgefordert, persönliche Daten und Kontoinformationen einzugeben.
  • Die Kriminellen nutzen diese Daten, um an Dein Geld zu kommen.

Woran erkennt man sie?

  • Betreff wie 'Bitte handeln Sie jetzt: pushTAN-Dienst aktivieren' mit Zeitdruck
  • Aufforderung, persönliche Daten oder Kontodaten über einen Link in der E-Mail einzugeben
  • Behauptung, ein neues Zahlungskontrollsystem sei nötig wegen betrügerischer Aktivitäten
  • Absenderadresse wirkt zwar nach Raiffeisen, weicht aber von der echten Domain (z. B. @raiffeisen.at) ab
  • Verwendung von Logos und Design der Bank, um seriös zu wirken
  • Hinweis, der Service sei 'völlig kostenlos' soll Vertrauen schaffen
  • Unpersönliche Anrede und Zeitdruck
  • Link auf eine externe Anmeldeseite

So schützt du dich

  • Prüfe die Absenderadresse genau: Fehlt die offizielle Domain (z. B. @raiffeisen.at), ist es Betrug.
  • Klicke nicht auf Links in solchen Mails und öffne die Banking-App direkt.
  • Prüfe in Deiner offiziellen Banking-App, ob dort eine ähnliche Aufforderung steht – wenn nicht, ist es Phishing.
  • Gib niemals persönliche Daten, Passwörter oder Zugangsdaten über einen Link aus einer E-Mail ein.
  • Im Zweifel ruf direkt bei Deiner Bank oder Deinem Berater an.
  • Falls Du schon Daten eingegeben hast: Informiere sofort Deine Bank, lasse gegebenenfalls die Karte sperren und erstatte Anzeige bei der Polizei.

Was du auf keinen Fall tun solltest

  • Klicke nicht auf den Link in der E-Mail.
  • Gib auf der verlinkten Seite keine persönlichen Daten, Passwörter oder TANs ein.
  • Reagiere nicht auf den Zeitdruck – eine echte Bank droht nicht per E-Mail.
  • Ignoriere den Vorfall nicht, falls Du bereits geklickt oder Daten eingegeben hast.
  • Bezahle nichts und bestätige keine Transaktionen, die Du nicht selbst ausgelöst hast.

Häufige Fragen

Muss ich etwas bezahlen, wenn ich pushTAN nicht aktiviere?

Nein. pushTAN ist ein freiwilliger Service. Echte Banken verschicken keine Droh-Mails mit Zahlungsaufforderungen.

Was passiert, wenn ich nicht auf die E-Mail reagiere?

In der Regel passiert nichts. Wenn Dein Konto wirklich ein Problem hätte, würde Dich Deine Bank auf anderen Wegen kontaktieren.

Woher haben die Kriminellen meine Daten?

Das lässt sich oft nicht genau sagen. Daten können aus früheren Datenlecks, öffentlichen Quellen oder dem Adresshandel stammen. Die Täter versenden die Mails oft massenhaft.

Ich habe schon auf den Link geklickt und Daten eingegeben – was tun?

Kontaktiere sofort Deine Bank, schildere den Vorfall und lass gegebenenfalls Karten und Zugang sperren. Erstatte Anzeige bei der Polizei. Sei wachsam, weil weitere Betrugsversuche folgen können.

Woran erkenne ich eine echte Mail meiner Bank?

Echte Banken fordern Dich niemals per E-Mail auf, persönliche Daten, Passwörter oder TANs einzugeben. Im Zweifel ruf direkt bei Deiner Bank an oder schau in Deine Banking-App.

Betroffene Daten

Betrugsart

Kommentare

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Verwandte Warnungen

Originalquelle

Weitere Informationen findest du in der Originalquelle.

Watchlist Internet ↗

Aktualisierungshistorie

  • 22.7.2026Beschreibung aktualisiert
  • 13.7.2026Warnung aus offizieller Quelle aufgenommen