Neue Gesundheitskarte: Betrugsversuche mit Phishing-Mails
Kurzfassung
Warum wird gewarnt?
Diese Warnung wurde aufgenommen, weil sie auf einer Meldung von Verbraucherzentrale – Phishing-Radar beruht. Sie soll andere Nutzerinnen und Nutzer vor dieser Betrugsmasche schützen. Das eingestufte Risiko ist erhöht.
So funktioniert die Betrugsmasche
- Kriminelle verschicken gefälschte E-Mails im Namen der AOK
- Die Empfänger werden aufgefordert, eine neue Gesundheitskarte zu beantragen
- Als Vorwand dient die falsche Behauptung, die alte Karte übernehme keine Kosten mehr
- Ein Link in der Mail führt auf eine gefälschte Internetseite
- Dort sollen persönliche Daten eingegeben werden
- Mit den erlangten Daten betrügen die Kriminellen die Betroffenen weiter
Woran erkennt man sie?
- E-Mail angeblich von der AOK, die unerwartet kommt
- Aufforderung, eine neue Gesundheitskarte zu beantragen
- Behauptung, die alte Gesundheitskarte übernehme keine Kosten mehr
- Druck und Dringlichkeit in der Nachricht
- Aufforderung, persönliche Daten einzugeben oder Links anzuklicken
- Links führen auf gefälschte Internetseiten
- Unpersönliche Anrede und Zeitdruck
- Link auf eine externe Anmeldeseite
So schützt du dich
- Prüfen Sie den Absender der E-Mail genau (E-Mail-Header)
- Klicken Sie keine Links in verdächtigen Mails an
- Öffnen Sie keine Anhänge unbekannter Mails
- Fragen Sie im Zweifel direkt bei Ihrer Krankenkasse nach – über die offizielle Telefonnummer oder Website
- Melden Sie verdächtige Mails der Verbraucherzentrale oder Ihrer Krankenkasse
- Löschen Sie die verdächtige E-Mail
Was du auf keinen Fall tun solltest
- Nicht auf Links in der verdächtigen E-Mail klicken
- Keine persönlichen Daten auf verlinkten Seiten eingeben
- Nicht ohne Prüfung auf Forderungen reagieren
- Anhänge der verdächtigen Mail nicht öffnen
Häufige Fragen
Muss ich wirklich eine neue Gesundheitskarte beantragen?
Nein. Laut Verbraucherzentrale NRW ist die Behauptung in den Mails gelogen. Im Zweifel fragen Sie direkt bei Ihrer Krankenkasse nach.
Wie erkenne ich, ob die E-Mail echt ist?
Prüfen Sie den Absender genau und rufen Sie Ihre Krankenkasse über die offizielle Telefonnummer oder Website an. Klicken Sie keine Links aus der Mail an.
Ich habe bereits Daten eingegeben – was nun?
Ändern Sie umgehend betroffene Passwörter, beobachten Sie Ihre Kontobewegungen und informieren Sie Ihre Krankenkasse. Bei Bedarf können Sie sich an die Verbraucherzentrale oder die Polizei wenden.
Woher haben die Betrüger meine Daten?
Das ist im Einzelfall oft nicht klar. Häufig stammen Adressdaten aus Datenlecks, Hacks oder gekauften Adressdatenbanken.
Wo kann ich die Phishing-Mail melden?
Sie können verdächtige Mails an die Verbraucherzentrale oder an Ihre Krankenkasse melden. Auch die Polizei nimmt Anzeigen entgegen.
Betroffene Daten
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Originalquelle
Weitere Informationen findest du in der Originalquelle.
Verbraucherzentrale – Phishing-Radar ↗Aktualisierungshistorie
- 22.7.2026Beschreibung aktualisiert
- 13.7.2026Warnung aus offizieller Quelle aufgenommen