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Risiko: Erhöht

Klimabonus-Phishing ist zurück: Klicken Sie nicht auf diesen Mail-Link!

Kategorie: Phishing · Veröffentlicht: 23.7.2026 · Zuletzt aktualisiert: 24.7.2026

Kurzfassung

Worum geht es? Aktueller Betrugsfall, gemeldet von Watchlist Internet. Details siehe verlinkte Quelle.
Wer ist betroffen? Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland.
Wie hoch ist das Risiko? Erhöht

Warum wird gewarnt?

Diese Warnung wurde aufgenommen, weil sie auf einer Meldung von Watchlist Internet beruht. Sie soll andere Nutzerinnen und Nutzer vor dieser Betrugsmasche schützen. Das eingestufte Risiko ist erhöht.

So funktioniert die Betrugsmasche

  • Betrügerische E-Mail landet im Postfach und gibt vor, vom Finanzministerium zu stammen.
  • Empfänger:innen wird erklärt, ein Klimabonus von 290 Euro sei noch offen, die Auszahlung habe aber bisher nicht geklappt.
  • Ein Link in der Mail führt auf eine gefälschte Seite, die klimabonus.gv.at nachahmt.
  • Auf der Seite sollen persönliche Daten und die IBAN in ein Formular eingetragen werden.
  • Anschließend öffnet sich automatisch eine Auswahl der eigenen Bank.
  • Im nächsten Schritt sollen auf einer gefälschten Bank-Login-Seite die Zugangsdaten fürs Online-Banking eingegeben werden – damit haben die Kriminellen Zugriff auf das Konto.

Woran erkennt man sie?

  • E-Mail gibt vor, vom Finanzministerium zu stammen, fordert aber zur Dateneingabe über einen Link auf
  • Betrag wechselt: In der Mail sind es 290 Euro, auf der verlinkten Website plötzlich bis zu 400 Euro (gab es beim echten Klimabonus nie)
  • Logischer Widerspruch: Erst heißt es, die Auszahlung sei bereits gescheitert, dann soll man sich neu 'voranmelden'
  • Aufforderung, persönliche Daten und IBAN über einen Link aus der Mail einzugeben
  • Künstlicher Zeitdruck – die Mail setzt eine Frist von nur 24 Stunden
  • Nach Dateneingabe öffnet sich automatisch eine Bankauswahl – deutet auf das Abgreifen von Online-Banking-Logins hin
  • Unpersönliche Anrede und Zeitdruck
  • Link auf eine externe Anmeldeseite

So schützt du dich

  • Links aus solchen E-Mails oder SMS nicht öffnen – Adresse von klimabonus.gv.at stattdessen manuell in den Browser eingeben.
  • Niemals IBAN, Kontodaten oder Online-Banking-Zugangsdaten auf Seiten eingeben, die über einen Link aus einer Mail oder SMS aufgerufen wurden.
  • Absenderadresse der E-Mail genau prüfen – Kriminelle nutzen oft Adressen, die nur auf den ersten Blick nach einer Behörde aussehen.
  • Sich nicht von kurzen Fristen oder Zeitdruck unter Druck setzen lassen.
  • Wer schon Daten eingegeben hat, sollte sofort die Bank kontaktieren und die Online-Banking-Login-Daten ändern.
  • Im Zweifel die Verbraucherzentrale oder die Polizei um Rat fragen.

Was du auf keinen Fall tun solltest

  • Nicht auf den Link in der E-Mail klicken.
  • Keine persönlichen Daten oder IBAN auf der verlinkten Seite eintragen.
  • Keine Online-Banking-Zugangsdaten auf einer Seite eingeben, die über einen Mail-Link geöffnet wurde.
  • Nicht aufgrund der kurzen Frist in der Mail in Hektik geraten und unüberlegt handeln.
  • Nicht auf die angebliche Absenderadresse vertrauen, nur weil sie nach einer Behörde aussieht.

Häufige Fragen

Muss ich den Klimabonus beantragen oder voranmelden?

Nein. Für den echten Klimabonus war nie eine Voranmeldung oder ein Antrag nötig – er wurde immer automatisch ausgezahlt. Jede Seite, die das verlangt, ist unseriös.

Es gibt wirklich noch offene Klimabonus-Gelder – wo prüfe ich das richtig?

Ausschließlich über die offizielle Seite klimabonus.gv.at, die du manuell im Browser aufrufst. Ansprüche aus 2022 bis 2024 können dort noch bis Dezember 2027 abgeholt werden. Nutze dafür nie einen Link aus einer E-Mail oder SMS.

Was passiert, wenn ich auf die Mail gar nicht reagiere?

Nichts. Solange du keinen Link öffnest und keine Daten eingibst, passiert nichts. Echter Druck entsteht nur, wenn du Daten eingibst oder Zahlungen leistest – unberechtigte Forderungen solltest du grundsätzlich nicht einfach bezahlen.

Woher haben die Betrüger meine Daten?

Das lässt sich oft nicht eindeutig sagen. Häufig stammen Adressen aus Datenlecks oder von Adresshändlern. Das ist aber kein Grund, auf die Forderung einzugeben – sichere stattdessen Beweise (Screenshot der Mail) und melde den Vorfall.

Ich habe schon Daten oder Online-Banking-Login eingegeben – was jetzt?

Kontaktiere sofort deine Bank, schildere die Situation und ändere umgehend deine Login-Daten fürs Online-Banking. Sichere außerdem Beweise (Screenshots der Mail und der Seite). Die Bank kennt das Vorgehen und kann die nötigen Schritte einleiten.

Betroffene Daten

Betrugsart

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Verwandte Warnungen

Originalquelle

Weitere Informationen findest du in der Originalquelle.

Watchlist Internet ↗

Aktualisierungshistorie

  • 24.7.2026Beschreibung aktualisiert
  • 23.7.2026Warnung aus offizieller Quelle aufgenommen